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21.04.2017 | 039/2017

9. Fächerübergreifendes Symposium des Gesundheitsamtes im Landratsamt am 17. Mai 2017, von 14.00 Uhr bis 18.30 Uhr im Kreistagssaal Schloss Sonnenstein in Pirna

Logo Gesundheitstag

Referatsleiterin Hygiene und Sozialmedizinischer Dienst, Dr. med. Ute Paul, Fachärztin für Strahlentherapie und für Öffentliches Gesundheitswesen, informiert:

Auch dieses Jahr geht es beim 9. Symposium des Gesundheitsamtes um ein aktuelles Thema: Unter der Überschrift „Wo soll das noch hinführen – zum Umgang mit der Angst“ steht ein Gefühl im Mittelpunkt, das zunehmend die Bevölkerung, die Medien und die politischen Entscheidungsträger bewegt. In Vorträgen und einer hoffentlich angeregten Diskussion sollen Aspekte der Angst fachlich und sachlich fundiert behandelt werden.

Durch Globalisierung, Reisen, Migrationsbewegungen oder Klimawandel erfahren wir von exotischen oder wieder aufgetretenen, scheinbar besiegten Erregern und kommen mit ihnen in Kontakt. Menschen fahren in infektologisch zumindest bedenkliche Regionen und bringen aus dem Urlaub, von Dienstreisen, Schülerpraktika, Langzeitaufenthalten etc. schwierige „Reisegefährten“ mit. Ebola hat gezeigt, wie schnell sich eine bedrohliche Lage entwickeln kann. Wie sieht es ganz aktuell auf der Welt aus? Welche Erkrankungen können eingeschleppt werden? Wie kann man sich schützen und wie können wir derartige „Begegnungen der Dritten Art“ überhaupt vermeiden?

Angst ist ein notwendiger, in unserer Entwicklungsgeschichte entstandener Schutzmechanismus. Er soll in Gefahrensituationen angemessenes Verhalten auslösen. Ohne – sinnvolle – Angst gäbe es schon längst keine Menschen mehr. Welche physiologischen und psychologischen Vorgänge laufen dabei ab und was passiert eigentlich, wenn die Angst sich verselbstständigt und selbst zu einer Krankheit wird? Welche Angststörungen und welche Behandlungsansätze gibt es? Wie diagnostiziert und therapiert man insbesondere eine Posttraumatische Belastungsstörung?

Verschiedenste Bedrohungslagen können in der Bevölkerung zu Angst und Panik führen. Warum reagieren Menschen hier anders als bei Gefahren des täglichen Lebens? Einsatzkräfte  – auch medizinische – müssen dies bei der Planung von Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz und inmitten einer bedrohlichen Situation z. B. bei Evakuierungen, Großschadenslagen, Paniksituationen bei Konzerten, Demonstrationen, Pilgerfahrten u. ä. außergewöhnlichen Ereignissen beachten sowie die Risikokommunikation auf andere Art gestalten und ausrichten.

Erfahrene Kollegen der Bundespolizei werden aus ihrer täglichen Arbeit bei terroristischen Bedrohungslagen, bei der Gefahrenabwehr und der Kriminalitätsbekämpfung berichten. Außerdem werden wir davon hören, wie die entsprechende Ausbildung der Polizisten erfolgt, wie Stress vor und besonders auch nach belastenden Ereignissen bewältigt wird, wie ein Anti-Amok-Training abläuft und wie anhand von praktischen Beispielen Kompetenzen erworben werden, um in angstauslösenden Situationen richtig reagieren zu können.

Die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung liegt in den Händen von Dr. med. Ute Paul, die organisatorische Leitung bei Dipl.-Psych. Silvia Bühn. Schirmherrin der Veranstaltung ist Kati Hille, Beigeordnete des Landrates.

Programm 9. Fächerübergreifendes Symposium des Gesundheitsamtes im Landratsamt

Begrüßung
Kati Hille,  Beigeordnete des Landrates
Dr. med. Cornelia Mix, Leiterin des Gesundheitsamtes Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Begegnungen der Dritten Art? – Weltseuchenlage 2017
Dr. med. Ute Paul, Fachärztin für Strahlentherapie und für Öffentliches Gesundheitswesen, stellv. Amtsleiterin, Gesundheitsamt

Wenn das Herz bis zum Hals schlägt und die Knie weich werden – Angst im Fokus
Dipl.-Psych. Friederike Engst
Klinik am Waldschlößchen, Fachklinik für Psychosomatische Medizin/Zentrum für Psychotraumatherapie, Dresden

Pause

Blaulichtreport? – Erfahrungen mit aktuellen Bedrohungslagen
Polizeidirektor Frank Niechziol, Stabsleiter Einsatz, Bundespolizeidirektion Pirna

Da muss doch was zu machen sein – Strategien wider die Angst
Polizeioberkommissar Winfried Preis, Stabsbereich Aus- und Fortbildung, Bundespolizeidirektion Pirna


(Unkostenbeitrag für das Symposium: 3,50 Euro, Voranmeldungen sind erwünscht unter Tel.: 03501 515-2323 oder per Mail an Silvia.Buehn@landratsamt-pirna.de. Für Teilnehmer am Symposium ist die Nutzung des Parkhauses kostenfrei.)


Anmeldung und Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Gesundheitsamt
Schloßhof 2/4, 01796 Pirna
Tel. 03501 515-2323
E-Mail: silvia.buehn@landratsamt-pirna.de

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