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22.03.2017 | 027/2017

Neuer Fall von Geflügelpest erfordert Einrichtung eines Sperrbezirkes (3 km um Fundort) in Bad Schandau und eines Beobachtungsgebietes (10 km um Fundort)

Wildente-k

Amtstierärztin Benita Plischke informiert:

Ein neuer Ausbruch des hochpathogenen Geflügelpestvirus wurde bei einem tot aufgefunden Kormoran in der Basteistraße in Bad Schandau amtlich festgestellt.

Das Amt für Verbraucherschutz (AVS) des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erlässt an Halter von Vögeln im genannten Sperrbezirk, Halter von Hunden und Katzen mit potentiellem Sperrbezirkskontakt sowie an im Sperrbezirk Jagdausübungsberechtigte eine Tierseuchenrechtlich Allgemeinverfügung.

Zum Sperrbezirk wurden erklärt:

von Bad Schandau die Stadtteile Bad Schandau, Prossen, Porschdorf, Postelwitz, Krippen, Ostrau, Kurort Gohrisch mit den Ortsteilen Papstdorf und Kleinhennersdorf, der gesamte Ort Rathmannsdorf, von Hohnstein der Stadtteil Kohlmühle, von Sebnitz der Stadtteil Altendorf, von Reinhardtsdorf- Schöna der Ortsteil Reinhardtsdorf.

Im Sperrbezirk ist folgendes zu beachten:

  • Halter von Nutzgeflügel haben jedes verendete Stück Geflügel im AVS zur Untersuchung abzugeben.
  • Tote Wildvögel der Ordnungen Hühnervögel, Gänsevögel, Greifvögel, Eulen, Regenpfeiferartige, Lappentaucherartige oder Schreitvögel sind dem AVS unter Angabe des Fundortes zu melden.
  • Frisches Fleisch, Hackfleisch oder Separatorenfleisch, Fleischerzeugnisse, Fleischzubereitungen, das oder die von gehaltenen Vögeln oder von Federwild aus dem Sperrbezirk gewonnen worden ist oder sind, darf/dürfen nicht verbracht werden.
  • Tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen nicht aus dem Bestand verbracht werden.
  • Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestands freigelassen werden.
  • Geflügelhalter haben sicherzustellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe, Schutzvorrichtungen, Matten oder sonstige saugfähige Bodenauflagen ausgelegt werden und diese mit einem mittels des DVG (= Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft) als viruzid-geprüften Desinfektionsmittel getränkt und stets damit feucht gehalten werden.
  • Geflügel darf nur im Durchgangsverkehr auf Autobahnen, anderen Straßen des Fernverkehrs oder Schienenverbindungen befördert werden und nur, soweit das Fahrzeug nicht anhält und Geflügel nicht entladen wird.
  • Die Jagd auf Federwild ist untersagt.
  • Gehaltene Vögel gewerblicher Tierhalter sind auf nähere Anweisung durch das AVS untersuchen zu lassen.
  • Ein innerhalb des Sperrbezirks gelegener Stall, eine Schutzvorrichtung oder ein sonstiger Standort, in dem/in der Vögel gehalten werden, darf von betriebsfremden Personen nicht betreten werden. Das gilt nicht für den betreuenden Tierarzt, dessen jeweiligen Hilfspersonen sowie die mit der Tierseuchenbekämpfung beauftragten Personen der zuständigen Behörde.

 

Das Beobachtungsgebiet (10 km um Fundort) umfasst:

Der äußere Radius verläuft von der Elbe beginnend nordwärts: Stadt Wehlen, Rathewalde, Zeschnig, Cunnersdorf; Krumhermsdorf, Schönbach, Hainersdorf, Ottendorf; Schmilka, Schöna, Bielatal, Leupoldishain, Struppen Siedlung und Naundorf.

Betroffen sind folgende Orte:

Von Bad Schandau die Stadtteile Waltersdorf und Schmilka, von Kurort Gohrisch alle Ortsteile, die nicht im Sperrgebiet liegen, also Gohrisch und Cunnersdorf b. Königsstein, von Hohnstein alle Stadtteile außer Kohlmühle (Sperrbezirk) also die Ortsteile Hohnstein, Ehrenberg, Goßdorf, Hohburkersdorf, Lohsdorf, Rathewalde, Ulbersdorf, Waitzdorf, Zeschnig, von Sebnitz die Stadtteile Hainersdorf, Hertigswalde, Lichtenhain, Mittelndorf, Ottendorf, Schönbach, Sebnitz, von Reinhardtsdorf- Schöna der Ortsteil Schöna, von der Stadt Wehlen alle Stadtteile außer Dorf Wehlen, von Struppen alle Ortsteile außer Struppen, von Königstein alle Stadtteile, von Rosenthal- Bielatal, der Ortsteil Bielatal und der gesamte Kurort Rathen

In dem ausgezeichnet Beobachtungsgebiet sind folgende Maßnahmen angeordnet:

  • Es darf Federwild nur mit Genehmigung oder auf Anordnung der zuständigen Behörde gejagt werden.
  • Wer Geflügel hält, hat dieses in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss, zu halten.
  • Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten dürfen bis auf Widerruf des Beobachtungsgebietes durch das Amt für Verbraucherschutz des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nicht aus dem Bestand verbracht werden.
  • Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen.
  • Ausnahmen von diesen Bestimmungen sind nur nach vorheriger Genehmigung des Amtes für Verbraucherschutz des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge möglich.

Die Durchführung von Ausstellungen, Märkten und Veranstaltungen ähnlicher Art von Geflügel wird bis auf Widerruf weiterhin im gesamten Landkreis untersagt.

 

Weitere Informationen und die Karten auf der Internetseite des Landratsamtes unter: www.landratsamt-pirna.de/veterinaerdienst-gefluegelpest.html

 

20.04.2017 - Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest - Widerruf der Allgemeinverfügungen vom 21.03.2017 und vom 11.04.2017 Aktenzeichen: 508.620-2017 Bad Schandau - Aufhebung des Beobachtungsgebiets um Bad Schandau

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