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21.10.2015 | 175/2015

Immer noch ein wichtiges Thema - Borkenkäfer

borkenkaefer
Das Umweltamt informiert:

Die Gefahr des Befalls durch den Fichtenborkenkäfer ist in den vergangenen Wochen massiv angestiegen. Im Zusammenhang mit dem Fachbegriff Stehendbefallsgefahr handelt es sich dabei um den sogenannten Buchdrucker oder den Kupferstecher, der unsere heimischen Wälder befällt. Deshalb ruft das Umweltamt des Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Waldbesitzer dazu auf, auch im Oktober ihre Bestände weiterhin zu kontrollieren.

Grund sind die milden Temperaturen bis in den September hinein und fehlender Niederschlag, der das Heranwachsen einer dritten Jungkäfergeneration ermöglichte. Larvenstadium, Jung- und Altkäfer werden noch im Herbst gemeinsam im Brutbild vorgefunden. Waldbesitzer sollten daher auch nicht vernachlässigen alte Käfernester oder abgefallene Rindenreste zu kontrollieren.

Fichtenbäume und Bestände, in denen Einzelbrüche und Sturmholz verblieben sind, gelten als besonders anfällig.  Die Waldgebiete Hohwald, Polenztal, Berggießhübel, Talsperre Klingenberg und Wilisch sind nach Auswertung des diesjährigen Borkenkäfermonitorings immer noch als Risikostandorte zu bewerten.

Waldbesitzer: Jetzt Holz aufarbeiten

Es ist dringend angeraten, befallenes Holz unverzüglich aufzuarbeiten, zu entrinden oder mindestens 500 Meter entfernt vom Wald zu lagern. Auch das Verbrennen von befallenem Astmaterial  ist bei zulässiger Waldbrandgefahrenstufe sehr zu empfehlen. Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln erzielt bei dieser Witterung nur eingeschränkte Wirkung.

Ein Borkenkäferbefall hat folgende Erkennungsmerkmale:

  • kleinere Rindenabsprünge, abfallende Rindenteile bis großflächig ( trotz grüner Krone)
  • trockene und rot gefärbte Fichtenkronen
  • grüne Nadelteppiche unter befallenen und geschädigten Fichten
  • Harzen der Fichten beim Einbohren der Käfer als Abwehrverhalten

"Trockenstress" bei Laubbäumen

Die Niederschlagsarmut in diesem Jahr bringt ein weiteres Problem mit sich, welches besonders bei den Laubbäumen zu beobachten ist. Dies wird als sogenannter "Trockenstress" bezeichnet. Ein Schwächefaktor, der an der Braunfärbung und dem seitlichen Aufrollen der Blattränder oder an Zweigabsprüngen und verstärktem Laubabfall sichtbar wird. Diese Anzeichen können auch leicht mit Mangelkrankheiten und Pilzerkrankungen verwechselt werden.

Abwehrreaktionen wie diese sollten Waldbesitzer aufmerksam werden lassen. Auch hier rät das Umweltamt die Laubholzbestände bis in den Oktober hinein nach Laubholzkäferarten abzusuchen.

Merkmale für deren Befall sind wie bei Nadelholzbeständen gehäufte Spechteinschläge im Stammbereich, bei denen Rindenstücke herausgeschlagen werden oder sich von selbst lösen. Auch auffällige Kronenverdichtungen mit hohem Totholzanteil und Trockenästen sind typisch für dieses Krankheitsbild.

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Umweltamt
Referat Forst
Weißeritzstraße 7
01744 Dippoldiswalde
Tel.: 03501 515-3501
E-Mail: umwelt@landratsamt-pirna.de

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