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25.03.2015 | 042/2015

Familienhebammen helfen in besonderen Lebenssituationen

Familienhebammen

Die Familienhebammen Theresa Milling (li.) und Sylvia Rothe.

Seit September 2013 sind Sylvia Rothe und Theresa Milling beim Landratsamt als Familienhebammen angestellt. Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Projektes der Bundesinitiative Frühe Hilfen beraten und begleiten sie Schwangere, werdende Väter und Familien vor und nach der Geburt bis zum ersten Lebensjahr des Kindes. Dieses kostenfreie Angebot können werdende Mütter und Väter zusätzlich zur „normalen“ Vor- und Nachsorgehebamme in Anspruch nehmen. Die Familienhebammen bieten über die medizinische Versorgung hinaus eine Betreuung rund ums Elternwerden und Elternsein sowie zu allen Fragen, die diese Veränderung mit sich bringt, an.

"Junge Familien zu unterstützen, ist uns ein großes Anliegen. Wir möchten sie mit ihren Sorgen nicht allein lassen und wünschen für jedes Neugeborene beste Entwicklungsmöglichkeiten. Dazu gehört eine gute fachliche Betreuung, vor allem dort, wo die Eltern allein es nicht schaffen.", begründet Landrat Michael Geisler die Einstellung der beiden Fachfrauen im Landratsamt, die in den ersten 15 Monaten bereits über 50 werdenden Müttern zur Seite standen. Eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit besteht auch mit den Schwangerenberatungsstellen des Landkreises, die die werdenden Eltern gern an die Familienhebammen vermittelt.

Die Gründe für die Begleitung sind vielfältig. Finanzielle Schulden, das Zurechtfinden in einem neuen Land, psychische Belastungen, Überforderung, partnerschaftliche Gewalt oder Drogenkonsum können eine Rolle spielen. Auch minderjährigen Schwangeren und werdenden Vätern mit ihren besonderen Bedürfnissen stehen Frau Rothe und Frau Milling mit Rat und Tat zur Seite. Manchmal ist es auch für ein Kind förderlich, bei den Großeltern aufzuwachsen, wenn es den Eltern nicht möglich ist, für ihr Kind zu sorgen. Auch für diese Personen sind die Familienhebammen da.

"Vorrangig ist es uns ein Anliegen, die Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen" sagt Sylvia Rothe. „Wir vertrauen auf die Fähigkeit aller Eltern, für ihre Kinder zu sorgen.“ Dass nicht alle Potentiale der Eltern entfaltet werden können, kann an oben genannten Gründen liegen. Auch spielen generelle Ängste, wie es als Familie weitergeht und wie die Beteiligten mit ihrer neuen Verantwortung umgehen, eine Rolle. "In akuten Phasen betreuen wir die Familien mehrmals pro Woche. Manchmal reicht aber auch ein monatlicher Kontakt aus." so Theresa Milling.

Nach nunmehr anderthalb Jahren, in denen die Familienhebammen in unserem Landkreis tätig sind, ziehen die Projektverantwortlichen ein klar positives Feedback. "Durch die engagierte Arbeit unserer Kolleginnen war es möglich, die Unsicherheiten von einigen Familien frühzeitig zu erkennen und sie dazu zu befähigen, ihren neuen Lebensumständen eigenverantwortlich zu begegnen und somit weitere Hilfen zu minimieren". so Josefine Schuhmacher, Koordinatorin der Familienhebammen.

Die Mittel vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) laufen Ende des Jahres aus. Eine Weiterfinanzierung des Projektes vom Bund ist angedacht, aber noch nicht bestätigt. "Unsere Aufgabe ist noch nicht erfüllt. Mit jedem Kind, das geboren wird, kommen neue Herausforderungen. Somit hoffen wir auf eine Fortführung der Finanzierung zu Gunsten der Kinder und Familien.", so Landrat Geisler.

Kontakt für Fragen und Informationen:

Netzwerkkoordinator Kinderschutz 
Schloßhof 2/4
01796 Pirna
Tel.  03501 515-2161
E-Mail:  matthias.mueller@landratsamt-pirna.de

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