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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 

Aktuelles

Altlastensanierungen - hier wird der Boden für die Zukunft bereitet

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Dachpappenfabrik Heidenau - vorher

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Dachpappenfabrik Heidenau - nachher (Einkaufszentrum)

Die intensive wirtschaftliche Nutzung von Flächen in vergangenen Epochen hat im Landkreis viele Spuren hinterlassen. So sind in unserem Kreis über 1.700 Altlasten bzw. altlastverdächtige Flächen erfasst.

Diese Flächen müssen untersucht werden. Aus den Ergebnissen ist dann abzuleiten, welche Maßnahmen zu treffen sind, damit von diesen Flächen bei der vorgesehenen Nutzung keine Gefährdungen für den Menschen, für Grundwasser oder Oberflächengewässer, Pflanzen und Tiere ausgehen können. Dieser Prozess wird vom Landratsamt als untere Bodenschutzbehörde gelenkt, fachlich begleitet, kontrolliert und dort, wo es gesetzlich oder im Interesse der Allgemeinheit erforderlich ist, durch Anordnungen auf den Weg gebracht.

Natürlich ist für Altlastenuntersuchungen und Altlastensanierung viel Geld notwendig. Es sind längst noch nicht alle Standorte untersucht, weil die von der Landkreisverwaltung Jahr für Jahr bereit gestellten Mittel nur für eine gewisse Anzahl ausreichen.

Es gibt aber noch weitere Hilfen durch staatliche Gelder, zum einen in Form von teilweiser Refinanzierung, um Investitionshemmnisse zu beseitigen, und zum anderen in Form von Fördermitteln, z. T. aus EU-Fördertöpfen. Die Investitionen bedeuten neben einem verbesserten Zustand der Umwelt oft neue Arbeitsplätze und ein schöneres Landschafts- oder Ortsbild.

Wir freuen uns, aus dem letzten Jahr zwei Beispiele hervorheben zu können, wo die Effekte ganz deutlich sichtbar sind.

Das Gelände der ehemaligen Stadtwirtschaft Heidenau war lange Zeit ein Schandfleck inmitten der Stadt. Für ca. 2,5 Mio €, wovon ein Großteil Fördermittel waren, konnten die alten Gebäude abgerissen, die besonders stark kontaminierten Zonen innerhalb der Terrains ausgekoffert und durch unbelastetes Material ersetzt werden. Damit wurde im wahrsten Sinne des Wortes der Boden für den Bau eines modernen Einkaufszentrums bereitet. Die überwiegenden Sanierungsarbeiten erfolgten 2009. Sie haben nun durch Parkplatz und Einkaufszentrum endlich ihren Abschluss erhalten. Die großflächige Versiegelung wird verhindern, dass noch im Boden vorhandene Schadstoffe in das Grundwasser ausgespült werden können. 

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Freital Saugrund Blick vom Windberg - vorher

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Freital Saugrund Blick vom Windberg - nachher

Das andere Beispiel, das teilweise durch die Medien ging, ist das großräumige Gelände des Saugrundes in Freital. Dort wird bereits über viele Jahre saniert und investiert. Insgesamt sind hier Investitionen im zweistelligen Millionen-Bereich geflossen. Schritt für Schritt folgt ein Sanierungsobjekt auf das andere, dank intensiver Mitwirkung der BGH Edelstahlwerke, der Großen Kreisstadt Freital, der Wismut GmbH, des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Oberes Elbtal, des Landratsamtes Sächsische Schweiz Osterzgebirge, der Landesdirektion Dresden und des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. So sind die Humuswirtschaft und der Toom-Baumarkt inzwischen etwas ganz Normales, Selbstverständliches. Als gerade fertig saniert sind der Schlammteich 1 und die Hüttengrundhalde im Herbst dieses Jahres dazu gekommen, beide zusammen ein Arreal von ca. 85.000 m².

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Dr. Beate Hilpmann - Referatsleiterin Abfall/Boden/Altlasten

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