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Foto-Impressionen aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
 

Integration/Migration

Integrationskonzept des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 28.03.2011 das Integrationskonzept des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge beschlossen.

Ziel ist es, eine dauerhafte Eingliederung von Zuwanderern und Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft sowie die Angleichung ihrer Lebenslagen ohne das Aufgeben ihrer kulturellen Identität zu gewährleisten. Der Kreistag ist sich einig, dass Integration auf der Grundlage des Konzeptes als ein laufender und transparenter Prozess verstanden werden muss, der einer ständigen Fortschreibung unterliegt.  

Durch das Konzept werden neue Wege mit der Benennung von Zielen, der Beschreibung der bestehenden Situation und der Formulierung von Handlungsempfehlungen eröffnet.

Integration ist ein langfristiger Prozess, der neben dem Erwerb guter Sprachkenntnisse die berufliche Integration durch Aus- und Weiterbildung, Umschulung, Einarbeitung und Verbesserung der Ausbildungssituation voraussetzt.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gibt es bereits sehr gute Initiativen und Projekte, deren Träger den Integrationsgedanken vorbildhaft aufgegriffen haben.

WIR STELLEN VOR:

CJD Jugendmigrationsdienst Pirna (Träger des CJD Jugendmigrationsdienstes ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. - CJD, unmittelbar vor Ort ist der JMD PIrna dem CJD Heidenau zugeordnet.)

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Der CJD Jugendmigrationsdienst Pirna akquiriert Bundesmodellprojekt, um die Stadt Pirna bei der Gestaltung innovativer Strategien zur Förderung der gesellschaftlichen Vielfalt zu unterstützen.

Demographischer Wandel, niedrige Geburtsraten, Abwanderung und Mangel an Fachkräften sind zunehmend Realität. Ein allgemeines Problem dessen Auswirkungen insbesondere im ländlichen Raum langsam, jedoch sicher spürbar werden. Die Jugend schrumpft zahlenmäßig hier nicht nur aufgrund der niedrigen Geburtsraten, viele Jugendliche glauben für sich größere Chancen in den großen Metropolen zu entdecken. Politik und Wirtschaft und Bildungseinrichtungen werden zeitgleich vor große Herausforderungen gestellt.

Um den gesellschaftlichen Entwicklungen entgegenwirken und weiterhin als attraktive wirtschaftliche und soziale Wohn- und Standorte bestehen zu können, müssen Kommunen zu Orten der Vielfalt werden. Vielfalt ist nicht nur Wirtschaftsmotor sondern zugleich auch Anziehungsfaktor für Investoren, Fachkräfte und Bürger. 

Das Projekt DiverseCity unterstützt neben Pirna fünf weitere Klein- und Mittelstädte bundesweit bei der Initiierung innovativer kommunaler Strategien zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt. Vielfalt fördern und nutzen - ist das Motto der so genannten  Diversitätspolitik, die man als „Politik der Vielfalt“ bezeichnen kann. Insbesondere die Chancen und Potentiale, die Personen mit Migrati­ons­hintergrund für Klein- und Mittelstädte darstellen, sollen dabei stärker in den Blick genommen werden. Während sich herkömmliche Integrationskonzepte vorrangig mit Eingliederung in die Gesellschaft und Ausgleich von Defiziten befassen, setzt Diversitätspolitik auch auf Ausbau von Ressourcen und auf aktive Mitwirkung.

Im Rahmen des auf drei Jahre angesetzten Projektes werden seit der Anfangsphase 2009 qualitative Befragungen von Menschen mit Migrationshintergrund durchgeführt um bestehende Potentiale und Bedarfe zu erfassen. Die Ergebnisse werden in einer Arbeitsgruppe von Akteuren aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen in Pirna (wie z. B. Stadtverwaltung, Polizei, Jugendarbeit, Beratungs-, und Bildungseinrichtungen) analysiert und besprochen. Auf dieser Grundlage werden unterschiedliche Maßnahmen und Aktivitäten geplant und durchgeführt. Aktuell wird an der Entwicklung einer Willkommensmappe für neu angekommene Bürger in der Stadt Pirna gearbeitet.

Der Oberbürgermeister Herr Hanke ist Schirmherr des Projektes in Pirna.

Das CJD bietet jährlich 150.000 jungen und erwachsenen Menschen Orientierung und Zukunftschancen. Sie werden von 8.000 Mitarbeitern an über 150 Standorten gefördert, begleitet und ausgebildet. Grundlage ist das christliche Menschenbild mit der Vision "Keiner darf verloren gehen!".

Aktion Zivilcourage e. V. im Einsatz für ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt

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Die Sächsische Schweiz ist bunt

Das vomr Kreistag beschlossene Integrationskonzept soll den Prozess der Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis gestalten und Tätigkeiten in diesem Bereich koordinieren. Damit reagiert der Landkreis auf die Erfordernisse einer pluralen Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensweise zusammenleben. Dieses Zusammenleben in Vielfalt positiv zu gestalten und die Weltoffenheit der Region zu stärken, ist auch ein wichtiges Anliegen der Aktion Zivilcourage e. V.

Denn wie bereichernd Vielfalt sein kann, das erleben wir in unserer täglichen Arbeit im Verein. Ein so breites, buntes Spektrum an Aktivitäten kann nur entstehen, weil in der Aktion Zivilcourage viele verschiedene Menschen miteinander aktiv werden - Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Ideen, Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur oder Religion. Manche von uns leben schon immer in Pirna, andere nennen die Stadt erst seit ein paar Jahren ihr Zuhause, sind hier her gezogen aus anderen sächsischen Städten, benachbarten Bundesländern, aus Tschechien oder Polen. Einige von uns haben familiäre Wurzeln in entfernten Regionen Deutschlands, in unseren Nachbarländern oder gar in weiter entfernten Staaten wie der Bulgarien oder der Türkei.

In der Überzeugung, dass Vielfalt gut tut, setzt sich die Aktion Zivilcourage e. V. für die Stärkung der demokratischen Gesellschaft, für Offenheit und Zivilcourage ein. Dabei lässt sie sich von dem Grundprinzip leiten, dass sich eine lebendige und stabile Demokratie durch selbstbewusste und aktive Menschen auszeichnet, die ihre Mitmenschen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihrem Geschlecht und ihrer Religion als gleichwertig anerkennen. Bildungsangebote und Begegnungen spielen hierfür in der Vereinsarbeit eine große Rolle. So sollen Zeitzeugengespräche und Gedenkstättenfahrten die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und, damit zusammenhängend, mit Ideologien der Ungleichwertigkeit fördern. Den menschenverachtenden Ideen aus Vergangenheit und Gegenwart sollen positive Gestaltungsmöglichkeiten einer demokratischen Gesellschaft gegenübergestellt werden. Internationale und interkulturelle Begegnungen wecken dazu Offenheit und gegenseitiges Interesse.

Der jährlich stattfindende "Markt der Kulturen" ist nur ein Beispiel dafür, wie die Aktion Zivilcourage zusammen mit vielen anderen Akteuren aus Pirna und Umgebung ein Signal für gegenseitigen Respekt, für die Weltoffenheit der Region setzt. Einen Tag lang stellen sich auf dem Pirnaer Marktplatz Vereine und Initiativen vor, die sich für soziale Zwecke, für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit engagieren. Zudem gibt es für die Besucher die Gelegenheit, Pirnas europäische Partnerstädte oder etwa Handwerk und kulinarische Spezialitäten aus aller Welt kennenzulernen. Ein musikalisches Bühnenprogramm rundet den bunten Tag ab, der inzwischen fester Bestandteil des städtischen Lebens in Pirna ist. Durch das interkulturelle Fest sollen Berührungsängste und Vorurteile abgebaut und Kommunikation und das Kennenlernen anderer Kulturen ermöglicht werden. Doch auch jenseits des Großereignisses spielen Begegnungen für den Verein eine wichtige Rolle: So führt uns dieses Jahr einmal im Monat ein "kultureller Abend" im Rahmen der Kampagne "Die Sächsische Schweiz ist BUNT" in verschiedene Dörfer und Städte des Landkreises. Gemeinsam mit ortsansässigen Vereinen organisieren wir Veranstaltungen, in deren Mittelpunkt die Auseinandersetzung mit anderen Ländern und Weltgegenden, mit ihren Menschen und Kulturen steht.

Eine erfolgreiche Integration von Zuwanderern setzt nicht nur deren Bemühungen voraus, sondern auch eine Aufnahmegesellschaft, die von Offenheit und Respekt geprägt ist. Dafür setzt sich die Aktion Zivilcourage ein.

AWO Fachdienst für Migration und Integration Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer, Träger: AWO Sonnenstein gGmbH)

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Unsere Beratungsstelle hilft Migranten, sich in Deutschland zu orientieren und unterstützt sie bei Ihrer Integration in unserem Land. Wir beraten, begleiten und betreuen erwachsene Migranten.

Wir sprechen Russisch, Englisch, Bulgarisch, Serbokroatisch und Deutsch. Unsere Beratung ist kostenfrei. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

Träger: AWO SONNENSTEIN gemeinnützige GmbH, ein Unternehmen der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die AWO ist ein konfessionsunabhängiger Wohlfahrtsverband.

Unsere Angebote

… für Neuzuwanderer

Wir informieren Sie über Ihre Ansprüche, Ihre Pflichten, über Schule, Ausbildung und Beruf und zu rechtlichen Fragen. Wir beraten Sie über Möglichkeiten zum Erlernen der deutschen Sprache, zur Sicherung des Lebensunterhaltes, zur Lebensgestaltung im neuen Umfeld und bei der Einschulung Ihrer Kinder.

Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einer Wohnung, beim Schriftverkehr, bei Bewerbungen, bei Problemen in der Familie.

… für Fachkräfte

Fachkräften aus Verwaltungen und sozialen Diensten, Bildungseinrichtungen und Vereinen bieten wir Vorträge, Diskussionen, Workshops, Einzelfallbesprechungen, Teamberatung zu Themen wie Migration und Migrationsprozesse, interkulturelle Kompetenz, Toleranz und Fremdenfeindlichkeit.

… für Migranten

Wir unterstützen Migranteninitiativen und Selbsthilfegruppen.

… für Frauen

Wir führen spezielle Kurse für Frauen und Mädchen. Unsere Diplom Deutschlehrerin übt mit den Frauen in gemütlicher Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee  die deutsche Sprache, man wird  über frauentypische Themen gesprochen, es werden wichtige Informationen weitergegeben. Unsere Kurse sind kostenlos.

Kontakt:
Gerichtsstraße 4
01796 Pirna
Ansprechpartner: Stanka Dimova
Telefon: 03501 528175
Telefax: 03501 443425
E-Mail: migration@awo-sonnenstein.de 

Öffnungszeiten:
Mittwoch:     nach Vereinbarung
Donnerstag: 08:00 - 12:00 und 13:00 – 17:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr

Caritas Jugendmigrationsdienst (Träger: Caritasverband für Dresden e. V.)

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Der Jugendmigrationsdienst (JMD) der Caritas unterstützt und hilft jungen Menschen, die nach Deutschland zugewandert sind oder schon länger hier leben. Die Gründe ihrer Zuwanderung bzw. der ihrer Eltern sind sehr vielfältig. Sie sind zu, nach-, hin- und hergezogen. Oft konnten sie selbst gar nicht darüber entscheiden. Sie wurden vertrieben oder sind geflohen. Immer mehr werden hier geboren. So verschieden die Länder sind, aus denen sie stammen, so verschieden sind auch die Sprachen, die sie sprechen, ihre Kulturen und Traditionen, ihre Ausbildungs- und Schulabschlüsse, ihre Berufe, ihr sozialer Status. Angekommen in Deutschland, werden sie Teil unserer Gesellschaft, mit ihren jeweils eigenen Lebensläufen.

In Freital und im Landkreis Kann der JMD der Caritas auf 18 Jahre Beratungserfahrung zurückgreifen. Zu unseren wichtigsten Themen gehört immer wieder die Beratung zur sprachlichen Förderung, zur schulischen, beruflichen und sozialen Integration. Dabei arbeiten wir mit den jeweiligen Diensten und Einrichtungen zusammen, um den Jugendlichen weiterzuhelfen.

Kontakt:
Jugendmigrationsdienst
Caritasverband für Dresden e. V.
Schweriner Str. 27
01067 Dresden
Telefon: 0351-49 84 726, -746 (AB)
Mail: jmd-freital@caritas-dresden.de

Sprechzeiten in der Außenstelle Freital:
Dresdner Str. 162
2.OG (Räume im Zusammenleben e. V.)
Donnerstag 13.00 – 16.00 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung

Caritas Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (Träger Caritasverband für Dresden e. V.)

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Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) in Pirna ist ein Beratungsangebot des Caritasverbandes Dresden e. V., welches im gesamten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Migrantinnen und Migranten mit ihren Familien bei der Integration unterstützt. Unsere Beratungsstellen finden Sie in Pirna, Heidenau, Freital, Neustadt und Langburkersdorf.

Wir beraten, begleiten und informieren unsere Klienten kostenlos, unabhängig von ihrer Weltanschauung und Religion. Ziel ist es, positiv auf den Integrationsbedarf im Lebensumfeld und Beruf einzugehen und migrationsbedingte Nachteile unterstützend auszugleichen.

Unsere Beratungsstelle hat folgende Angebote:

  • Fachkompetente Beratung, Begleitung und Unterstützung in sozialen, familiären und persönlichen Anliegen,
  • Beratung und Unterstützung bei Familienzusammenführung, Familiennachzug,
  • Beratung und Vermittlung zu Integrationssprachkursen und beruflichen Qualifizierungskursen,
  • Beratung und Information zur beruflichen Integration,
  • Beratung und Information bei Wohnungssuche, Erstausstattung sowie Wohnungswechsel,
  • Beratung und Information zu sozialrechtlichen und finanziellen Ansprüchen,
  • Beratung und Information zu Aufenthalt und freiwillige Rückreise,
  • Begleitung zu Ämtern und Behörden,
  • Vermittlung zu Fachdiensten.

Unsere Migrationsberatungsstelle arbeitet mit unterschiedlichen Einrichtungen und Beratungsstellen zusammen, die für die Integration wichtig sind.

Weitere migrationsspezifische Angebote unseres Verbandes im Landkreis:

  • Jugendmigrationsdienst (JMD) -
  •  Beratungsangebot für Jugendliche bis 27 Jahre,
  • Beratung für Flüchtlinge im Wohnheim für Asylsuchende in Langburkersdorf,
  • Projekt "Matthäus 25 - Meine Talente für Neustadt - Arbeit mit jungen Migrantinnen
  • (gefördert über das ESF-Programm "Stärken vor Ort"),
  • Betreuung von Seniorengruppen in Neustadt und Heidenau.

Kontakt:
Caritasverband für Dresden e. V.
Beratungsdienste Pirna
Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 1a
01796 Pirna

Ansprechpartnerin: Silke Maresch
Tel: 03501 - 44 34 70
Mail: migration@caritas-pirna.de

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Unser Service für Sie

Heidrun Weigel - Beauftragte für Integration und Migration

Hausanschrift:
01796 Pirna, Schloßhof 2/4 (Haus SF)

Postanschrift:
01782 Pirna, Postfach 10 02 53/54

Telefon: 03501 515-1020
Fax: 03501 515-8-1020
E-Mail: E-Mail