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2011

Vorgestellt: Die Teilnehmer des Dorfwettbewerbes aus dem Jahr 2011

Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft 2011"

  • Saupsdorf
  • Sadisdorf
  • Reinhardtsgrimma
  • Reichstädt
  • Ottendorf
  • Mittelndorf
  • Lichtenhain
  • Heeselicht
  • Cunnersdorf
  • Altendorf

Sadisdorf

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Sadisdorf

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Sadisdorf

Die Geschichte des Ortes geht in das 13. Jahrhundert zurück. Die Siedlung wurde nach ihrem Lokatoren Seyden "Sydensdorff" genannt. Neben der Landwirtschaft spielte der Bergbau in der Ortsgeschichte eine große Rolle. Um 1447 wurde in der Grube "Heiligen Kreuze" reiche Silberfunde geschürft. Als die Ergiebigkeit der Silbergruben zurück ging, förderten die Bergleute Zinn und Kupfer. Im Jahr 1886 schürften die Bergleute im ertragreichsten Schacht 40.670 kg Erz mit 109 kg Silber. Auf den Spuren historische Begbautradition führt ein Weg zur "Sadisdorfer Pinge" über die vom Bergbau geprägte Mittelgebirgslandschaft mit zahlreichen Anlagen und Mundlöchern.

Das Ortsbild wird durch die 1479/80 gebaute steinerne Wehrkirche geprägt.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Schmiedeberg)

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Heeselicht

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Heeselicht

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Heeselicht

Als Quellreihendorf mit Waldhufenflur breitet sich Heeselicht rings um eine flache Talmulde aus und liegt in unmittelbarer Nähe der Lausitzer Überschiebung.

Auf den ersten Blick schon sieht man, dass unser Quellreihendorf die charakteristisch geschwungenen Hufen nur auf seiner größeren Ortshälfte zeigt.

Das ist die ursprüngliche Flur der alten Siedler. Die damaligen Ansiedler rodeten den vom Hofe am weitesten abgelegenen Wald nicht. So umschließt noch heute im Osten und Süden ein grüner Wandmantel die Felder.

Die höchste Erhebung ist der Steinberg mit 350,4 m über NN. Flurenstücke und zwei Mühlen im über 100 m tiefer gelegenen, romantischen Tal der Polenz gehören ebenfalls zum Ort.

Der Weg von Stolpen nach Hohnstein führte ehemals über Hohburkersdorf. Um eine kürzere Verbindung zu Hohnstein herzustellen, ließ Kaiser Napoleon 1813 die Straße durch das Dorf Heeselicht gehen (Napoleonstraße).

(Quelle: Internetseite von Heeselicht)

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Reichstädt

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Reichstädt

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Reichstädt

Bauernfamilien aus den westdeutschen Gebieten kamen vor vielen Jahrhunderten in das langgestreckte Tal und fanden eine „reiche Stätte“ vor, um ein Waldhufendorf anzulegen. Die Geschichte von Reichstädt wurde wesentlich vom Schloss mit Rittergut und einer großen Schäferei beeinflusst.

Reichstädt mit seinen ca. 1.350 Einwohnern und einer Ausdehnung von ca. 6 km erstreckt sich in einer Höhenlage von ca. 360 bis 560 m über NN. Das Wahrzeichen Reichstädts ist die kleinste (7,50 m) und höchstgelegene (544 m über NN) Holländerwindmühle Deutschlands. Doch auch sonst hat Reichstädt einiges zu bieten.

Der Ort besaß früher sechs Wassermühlen, von denen heute die "Buschmühle" als einzige noch intakte Mahl- und Sägemühle arbeitet. Das Barockschloss der Familie von Schönberg steht für Feierlichkeiten und besondere Anlässe auch Gästen zur Verfügung. In der ehemaligen Schlossgärtnerei wird nun ein Kräutergarten betrieben. Die Keramikwerkstatt, die Galerie Lilith sowie die Schäferei Drutschmann bieten den Besuchern von Reichstädt allerhand Interessantes und Einzigartiges.

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Reinhardtsgrimma

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Pilzmuseum in Reinhardtsgrimma

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Orgel in Reinhardtsgrimma

Ein sagenhafter Ritter Grimmer soll der Überlieferung nach mit dem Ritter Reinhardt der Gründer von Reinhardtsgrimma gewesen sein. Auf dem Grimmstein habe die älteste Burg gestanden. Ein verwittertes Grabmal auf dem Kirchhof von Reinhardtsgrimma sei die Ruhestätte dieses Ritters Grimmer. Nach der Grabsteinfigur und nach der Volkssage soll er sechs Finger gehabt haben. Reinhardtsgrimma wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt und befindet sich mit seinen derzeit ca. 900 Einwohnern 340 m über NN.

Reinhardtsgrimma ist ideal für Urlauber, die entspannen wollen. Das Kulturangebot reicht von Konzertangeboten in Schloss und Kirche über Heimatfeste, Märchenwiesenhöhepunkte bis zur Nikolauswanderung.

Für Wanderer steht ein ca. 30 km langer Rundwanderweg zur Verfügung. Auch im Winter lohnt sich ein Besuch in Reinhardtsgrimma, denn erst dann wird seine ganze Romantik deutlich.

(Quelle: Internetseite der Stadt Glashütte)

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Cunnersdorf

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Spielplatz in Cunnersdorf

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Hofladen in Cunnersdorf

Cunnersdorf, nordöstlich von Hohnstein gelegen, ist im Zuge der deutschen Ostexpansion im 12./13. Jahrhundert entstanden. Im Jahr 1223 gehörte die Gesamtflur zum Königreich Böhmen und wurde 1443, nach dem Übergang der Herrschaft Hohnstein an Sachsen, Amtsdorf. Das Dorf wurde im 30-jährigen Krieg vollständig niedergebrannt. Es erstreckt sich als Waldhufendorf mit einer Vielzahl teilweise recht gut erhaltener Dreiseithöfe in 1,7 km Länge beiderseits des Dorfbaches. Dieser mündet an der Bockmühle in die Polenz.

Im Polenztal, mit mittel bis steil bewaldeten Hängen und durchragenden Felsen, befindet sich das nördlichste Ausbreitungsgebiet der Märzenbecher. Es ist das größte Wildvorkommen der Märzenbecher in Sachsen. Die Märzenbecherwiesen stehen unter Naturschutz und sind besonders im Frühjahr ein Besuchermagnet. Wohl kaum ein anderer Ort ist im zeitigen Frühjahr mit den Frühblühern bestückt wie Cunnersdorf.

Wanderungen Rund um Cunnersdorf haben so einiges zu bieten. Das Polenztal mit seinem schroffen Granitfelsen zieht sich aus Polenz kommend über die Bockmühle nach Hohnstein und weiter bis zur Lachsbach. Auf diesem Weg wechselt das Gestein von Sandstein auf Granit. Oberhalb von Cunnersdorf  findet man die höchsten Erhebungen im Hohnsteiner Land und von da aus einen fantastischen Fernblick von der Burg Stolpen bis ins Elbsandsteingebirge. Cunnersdorf hat Anschluss an das Radwandernetz der WIN und den Radfernwanderweg D4. 

(Quelle: Internetseite Hohnstein)

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Altendorf

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Altendorf

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Altendorf

Aus dem Elbtal von Bad Schandau kommend erreicht man nach 3 km Steigung Altendorf. Rechts in der Ferne zeigt sich die Kette der zerklüfteten Schrammsteine.

Ein romantischer Steig führt von Altendorf durch die Dorfbachklamm ins schluchtenartige Kirnitzschtal, wo man auf dem historischen Flößersteig den Spuren der Flößer folgen kann.

Vom nahen Adamsberg kann man große Teile des Elbsandsteingebirges bewundern und in aller Ruhe beschauen.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

 

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Mittelndorf

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Mittelndorf

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Mittelndorf

Entlang der Panoramastraße liegt Mittelndorf. Auch Mittelndorf hat seine Aussichtswarten, den Birkenberg, den Weinberg, die Rämischbank oder die Schaarwiese. Von hier ist man schnell in das Kirnitzschtal abgestiegen.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

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Lichtenhain

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Lichtenhain

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Lichtenhain

Auch Lichtenhain liegt an der Hohen Straße. Hier lockt der Pfarrberg mit seiner Rundumsicht.

Wie auch in den anderen Orten bettet sich das Unterdorf in eine sanfte Quellmulde, die nach Südost zieht und den Dorfbach ins Kirnitzschtal entlässt, wo er angestaut - als Lichtenhainer Wasserfall - zur Touristenattraktion wird.

Das gleichnamige Gasthaus mit seiner unverwechselbaren >Schweiz-Atmosphäre< ist der Endpunkt der Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau und Ausgangspunkt für Wanderungen in die Hintere Sächsische Schweiz. Besonders beliebt ist der Aufstieg zum bekannten Kuhstall, einer großen Durchbruchhöhle im Neuen Wildenstein. 

Das zur Tradition gewordene Lichtenhainer Blumenfest findet jedes Jahr am ersten Septemberwochenende statt. Motive aus ca. 15.000 Dalienblüten werden in liebevoller Arbeit arrangiert. Dieser Umzug ist einmalig für diese Region. 

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

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Ottendorf

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Ottendorf

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Ottendorf

"Du willst sie pur, unverfälscht, ohne Touristenströme und Parkgebühren, nur für Dich, willst nicht ständig Bekannte grüßen müssen, sehnst Dich nach dem stillen Waldwinkel, der einsamen Schlucht. Dann laß dein Auge von der Großsteinkanzel über die wilde "Ottendorfer Heide" schweifen. Du wirst sie durchstreifen und Deinen Aufenthalt in unseren gastlichen Quartieren garantiert ausdehnen wollen."

Lit.: "Das Dorf am Fuß der Endlerkuppe" Geschichten aus acht Jahrhunderten - Ein Heimatbüchlein -

Von der ehemaligen Jugendburg auf der Endlerkuppe gelangt man auf gutem Weg ohne große Höhenunterschiede zum Großstein (auch "Kanzel der Hinteren Sächsischen Schweiz" genannt) mit einem imponierenden Blick in Kirnitzschtal und in Felsenwelt der Hinteren Sächsischen Schweiz.

Im Kirnitzschtal stehen zahlreiche Mühlen. Sie dienten vorwiegend der Holzverarbeitung.

Die Neumannmühle als technisches Denkmal veranschaulicht das Holzschliffverfahren (Stand von 1870), welches zur Herstellung für die Papierfabrikation große Bedeutung hatte. Die Neumannmühle liegt am Eingang zum Großen Zschand, ein Wanderparadies.

(Quelle: Internetseite der Gemeinde Kirnitzschtal)

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Saupsdorf

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Saupsdorf

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Blumengarten in Saupsdorf

Saupsdorf ist ein kleiner, ruhiger Ort mit 550 Einwohnern im Elbsandsteingebirge. Malerisch schmiegt sich der Ort an den Hang des Wachberges, der auch Schweizerkrone genannt wird. Dieser 496 m hohe Berg ist durch seine atemberaubende Aussicht über den hinteren Teil der Sächsischen Schweiz mit dem Nationalpark seit jeher ein Touristenmagnet. Dem Besucher bietet sich ein weitreichendes Panorama von den Thorwalder Wänden, über die Affensteine mit dem Bloßstock bis zu den Schrammsteinen.

Das Ortsbild prägen mehrere große Bauerngehöfte und Mühlen, zahlreiche Umgebinde- und Fachwerkhäuser. Gekrönt von der 1842 geweihten Kirche, welche schon damals als eine der schönsten der ganzen Gegend galt. In ihr finden nicht nur Gottesdienste, sondern auch zahlreiche Konzerte statt. So ist sie zum Beispiel Veranstaltungsort der Reihe "Sandstein und Musik" und des Gemischten Chores Saupsdorf.

Zahlreiche Wanderwege führen zu den Ausflugszielen der Umgebung. Wohl der bekannteste ist der Prof.-Dr.-Alfred-Meiche-Weg. Dieser, nach dem Sebnitzer Heimatforscher benannte Weg, führt von Sebnitz über den Wachberg bei Saupsdorf zum Weifberg. Von hier bieten sich verschiedene Wanderungen an, zum Beispiel zur Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse bei Hinterhermsdorf.

Saupsdorf erhielt wegen seiner guten Luft und der ruhigen Lage den Titel staatlich anerkannter Erholungsort. Dem Besucher sind somit bei seinem Urlaub Erholung und Entspannung garantiert.

Ob Wanderer, Kletterer, Reiter oder Radfahrer, Saupsdorf hat jedem etwas zu bieten. Zahlreiche kulturelle Angebote und touristische Ziele der Umgebung sind bequem zu erreichen.

(Quelle: Internetseite von Saupsdorf)

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Sadisdorf ist Sieger beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" 2011

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Landrat Michael Geisler übergibt die Ehrung an Mirko Geißler, Ortsvorsteher von Sadisdorf mi.) und Peter Hofmann, stellvertretender Bürgermeister Schmiedeberg

17.10.2011

Zur Abschlussveranstaltung am 14. Oktober 2011 wurden nicht nur die Sieger geehrt

Für die Sadisdorfer war die Überraschung perfekt. Dass sie sich gut präsentiert hatten, konnten sie bereits nach der Ortsbesichtigung an der Reaktion der Bewertungskommission erkennen. Mit einem Sieg hatten sie jedoch nicht gerechnet!

Letztendlich überzeugten die Einwohner des Schmiedeberger Ortsteils Sadisdorf durch eine bis ins Detail geplante Präsentation ihres Ortes in Schrift und Bild. Es war ein großer Zusammenhalt von Jung und Alt zu spüren. Viele Ideen wurden mit großem Engagement umgesetzt und Projekte verwirklicht. Die "Alte Schäferei" wurde zum Dreh- und Angelpunkt des Dorfes ausgebaut. Die Sadisdorfer wurden für ihre hervorragenden Leistungen mit 1.000 Euro belohnt, die zur Weiterentwicklung des Dorfes eingesetzt werden sollen.

Als zweitplaziertem Dorf gratulierte Landrat Michael Geisler Cunnersdorf, einem Ortsteil der Stadt Hohnstein. Auch die Cunnersdorfer präsentierten ihren Ort in besonderer Weise: zu Fuß und mit dem Traktor ging es mit vielen Überraschungen für die Kommission durchs Dorf. Die Cunnersdorfer konnten sich über 750 Euro freuen.

Auch Reinhardtsgrimma hatte sich für den begehrten Titel beworben und erhielt dafür einen mit 500 Euro dotierten Sonderpreis. Gemeinsam mit dem Verein Kulturzentrum Erbgericht ist es gelungen, sich erfolgreich für den Erhalt und die Wiederbelebung des Erbgerichts einzusetzen. Damit konnte ein bereits beinahe aufgegebenes, das Ortsbild prägendes Objekt erhalten werden. Das Erbgericht wird nun durch seinen Säulensaal, das Pilzmuseum, den großen Saal, den Einkaufsmarkt sowie das Café vielfältig genutzt. Aufgrund dieser Initiative war es möglich, die Abschlussveranstaltung im Erbgericht auszugestalten, wo dessen Chor dem Abschlussabend einen feierlichen Rahmen gab.

Die nachfolgenden sieben Ortsteile erhielten für ihre Teilnahme als Anerkennung für ihr Engagement im Rahmen des Wettbewerbes eine Prämie von 250 Euro. Das waren:

  • Lichtenhain, Ottendorf, Saupsdorf, Mittelndorf und Altendorf als OT der Gemeinde Kirnitzschtal
  • Reichstädt als OT der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde und
  • Heeselicht als OT der Stadt Stolpen

Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" hat die Dörfer in ihrer Gemeinschaft wieder ein Stück näher zusammengebracht, hat neue Ideen entstehen lassen und positive Impulse gegeben. Landrat Michael Geisler dankte allen Kommunen und deren Einwohnern, die sich am Wettbewerb beteiligt und engagiert haben, und wünschte für die weitere Entwicklung viel Erfolg.

8. Sächsischer Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

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07.10.2011

Kommission des Landkreises war bei allen zehn Wettbewerbsteilnehmern vor Ort

Am 26. September 2011 begann die Kommission des Landkreises ihre Besichtigungen für den 8. Sächsischen Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" in Lichtenhain.

In allen am Wettbewerb teilnehmenden Orten waren sechs festgelegte Bewertungskriterien zu beurteilen. Es gab in der Bewertungskommission festgelegte Verantwortlichkeiten dafür, wer die einzelnen Bereiche "Leitbild und Entwicklungskonzepte", "wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen", "soziale und kulturelle Aktivitäten", "Baugestaltung und -entwicklung", "Grüngestaltung und Siedlungsökologie" und "das Dorf in der Landschaft" beurteilt.

Vorstellung aller Wettbewerbsteilnehmer

Bei strahlendem Sonnenschein startete für die Kommission der erste Begehungstag im idyllisch gelegenen Ort Lichtenhain, einer der fünf Ortsteile von Kirnitzschtal, die am Wettbewerb teilnehmen. Während der Begehung kam die Kommission am Sportplatz und dem Sportlerheim vorbei, welches seit der 600-Jahrfeier mit einer schönen Malerei verziert. ist. Auch liebevoll sanierte Umgebindehäuser konnten gesichtet werden. Auf den gut markierten Wander- und Radwegen, wie z. B. dem Panoramaweg, gab es imposante Ausblicke. Auch der Platz, wo der örtliche Heimatverein regelmäßig das Lichtenhainer Blumenfest veranstaltet, wurde präsentiert. 

Die zweite Begehung führte die Kommission zum Sieger des Kreiswettbewerbes 2007 in der Sächsischen Schweiz, nach Ottendorf. Die dortige Ortsbegehung begann auf dem Sportplatz und führte die Kommission am Unternehmen der Souvenirproduktion vorbei zum Kriegerdenkmal mit dem Blick zur Endlerkuppe. Zurück in den Ort ging es in Richtung „Zur Ottendorfer Hütte“, dem davor gestalteten Erholungsbereich und dem Erbgericht. Weiter führte der Weg zur Feuerwehr und dem Spielplatz. Anschließend empfingen besonders aktive Bürger des Ortes die Kommission im Gemeindezentrum mit einer vielfältigen Präsentation der Vereine und Initiativen.

Von Ottendorf ging es nach Saupsdorf, der letzten Besichtigung am ersten Tag. Diese führte zum kombinierten Sport-, Spiel- und Festplatz. Vorbei an der Agrargenossenschaft und der örtlichen Feuerwehr gelangte die Kommission zu den "Kreativ Frauen", welche ihre Arbeit am Kreuzungsbereich Wachbergstraße/Niederdorfstraße präsentierten. Dieser Bereich wurde jahreszeitlich passend geschmückt und ist immer ein „Hingucker“ im Ort. Die Kinder des Kindergartens "Wachbergzwerge" empfingen die Kommission mit einem Tanz. Der Weg zurück zum Gemeindezentrum führte durch die Kirche, wo extra für die Kommission ein Orgelspiel ertönte.

Der zweite Begehungstag begann in Mittelndorf, dem kleinsten Ortsteil der Gemeinde Kirnitzschtal. Vom Gemeindezentrum ging die Führung vorbei an liebevoll gestalteten Bauerngärten hin zum Caravan- & Campingplatz mit Aussichtspunkt. Während der Ortsbegehung konnte die Kommission einige geschnitzte Hinweisschilder sehen, die von einem Anwohner des Ortes in feinster Detailarbeit gestaltet werden. Der Rundgang führte weiter zum Feuerwehrgerätehaus, von wo man einen direkten Blick auf die ehemalige Wetterstation hat.

In Altendorf, dem letzten der fünf teilnehmenden Ortsteile der Gemeinde Kirnitzschtal, wurde die Kommission im Gemeindezentrum empfangen. Nach einer umfassenden Präsentation durch Vereine und Bürger des Ortsteiles begann die Begehung in den "Altendorfer Stuben". Danach führte der Weg zum Jugendclub, der Feuerwehr und dem Sport- und Spielplatz des Ortes. Die schönen Vorgärten, das alte Vorwerk und eine private  Eisenbahngartenanlage waren einzelne Stationen auf dem Weg durch Dorf. Auch das Neubaugebiet "Hegebusch" und der Landgasthof mit Dorfladen wurden der Kommission nicht vorenthalten. Im Abschlussgespräch wurde insbesondere auf die Jugendarbeit eingegangen und Hinweise zu einer möglichen Vereinsgründung gegeben.

In Cunnersdorf, einem Ortsteil der Stadt Hohnstein, fand die letzte Besichtigung des zweiten Tages statt. Bei der Begehung hat man deutlich das Engagement des Dorfes gesehen: durch Luftballons an den Hofeinfahrten wurde gekennzeichnet, wo überall Kinder im Ort leben. Der Rundgang führte die Kommission zu den alten Stallanlagen, die teilweise umgenutzt werden, vorbei an der Wegesäule und dem Trafohäuschen hin zum Feuerwehrhaus, welches in vielen ehrenamtlichen Stunden entstanden ist. Bei der Rundfahrt mit dem Traktor konnten die neu gestalteten Buswartehäuschen und die Naturverbundenheit des Dorfes präsentiert werden. Der Besuch des Biohofes Steinert rundete die Ortsbesichtigung ab, bevor es in der Alten Schule wieder lebendig wurde. Die eigens für den Wettbewerb angefertigte Postkarte war ein weiterer Schritt des Dorfes im Sinne des Leitbildgedankens. Schüler des Ortes spielten zum Abschluss Akkordeon und sangen.

Am 28. September 2011 begann die Ortsbegehung in Reinhardtsgrimma, als erster von drei teilnehmenden Orten im Osterzgebirge. Die Besichtigung startete an der Feuerwehr. Weiter ging es zur Kindertagesstätte, dem Sportplatz und dem Jugendclub. Während des Rundganges erläuterten die Anwesenden, welche Bedeutung die Landwirtschaft im Ort besitzt, wie sich das kulturelle Leben im Ort auswirkt und was sich bei der Grundversorgung der Bürger getan hat. Die Kirche mit Silbermannorgel, das Schloss und der Schlosspark wurden besichtigt, bevor es zum "Alten Spritzenhaus" und der Grundschule ging. Danach wurden die Kommissionsmitglieder im Erbgericht empfangen und erhielten eingehende Informationen zum Erbgericht, Pilzmuseum, Säulensaal und großen Saal sowie zum Einkaufmarkt und dem neu eröffneten Café.

In Sadisdorf erhielt die Kommission die Kurzfassung der Bewerbungsunterlagen als kleines Heft ausgehändigt. Somit konnten die Mitglieder einzelne Details auch vor Ort nachlesen. Zu Fuß und im Feuerwehrtransporter erfolgte die Führung durch den Ort und über die Felder. Start war an der Bergarbeitersiedlung, wo der Kommission die Ideen zur Umgestaltung des Platzes vorgestellt wurden. Am Pfarrhaus erwartete die Kommission bereits die Tagesmutter des Ortes. Sie war gerade dabei mit den Kindern einen Erntekranz zu basteln. Weiter ging es zum Backofen, der zwar in Privatbesitz ist, jedoch von den Bürgern des Ortes trotzdem genutzt werden kann. Am alten Gemeindeamt und am Landmarkt angekommen, ging die Führung im Transporter weiter zur Buswendeschleife, wo demnächst ein Rast- & Ruheplatz mit Wanderkarte und Aussichtspunkt entstehen soll. Auch die Verfahren der Flurneuordnung sind bei den Anwohnern gern gesehen und unterstützen die Entwicklung des Ortes. Als Ortszentrum wird der Komplex der "Alten Schäferei" etabliert, wo Feierlichkeiten stattfinden können, der Sportverein und der Jugendclub ihr Domizil haben und das Heimatzimmer einen würdigen Platz gefunden hat.

Zur dritten Besichtigung an diesem Tag wurde die Kommission auf dem Dorfplatz in Reichstädt begrüßt. Der Dorfplatz ist entstanden, nachdem Reichstädt 2004 am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" teilgenommen hat. Die damalige Kommission empfahl dem Dorf, einen solchen Platz zu gestalten. Dieser ist mit viel ehrenamtlichen Engagement und Unterstützung von örtlichen Unternehmern entstanden. Weiter stand der Besuch der Töpferei, des Kräutergartens und des Schlosses sowie der Galerie Lilith auf dem Programm. Auf dem Weg zur Schäferei Drutschmann sangen die "Schlossspatzen" der Kommission ihr Reichstädter Kindergartenlied vor. Weiter ging es zur barrierefreien Grundsschule der Stadt Dippoldiswalde. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich gestaltet und auch der Aktivraum bietet den Kindern viele Möglichkeiten der Bewegung. Mit einem Zwischenstopp bei der Feuerwehr ging es zur Endstation der Ortsbegehung, der Windmühle. Sie ist die kleinste und höchstgelegene Holländer-Windmühle Deutschlands.

Am letzten Tag der Ortsbegehungen, am 30. September 2011, war die Kommission in Heeselicht zu Gast. Mit einer Hobbyschau hatten die Heeselichter der Kommission präsentiert, was sie alles in und für ihren Ort tun. Die Besichtigung begann am Marktplatz mit seinem bunt gestalteten Buswartehäuschen und dem kleinen Brunnen im Zentrum. Vom Markt aus ging es vorbei an sehr gepflegten Vorgärten bis zum Sportplatz. Von da aus wurde die Kommission durch ein unscheinbares Gässchen zum Biotop und dem Denkmal geführt. An der nächsten Station der Ortsbesichtigung erfuhr die Kommission vom Vorsitzenden der Agrargenossenschaft nähere Details zum Betrieb und zum Direktverkauf. Weiter ging es zum ehemaligen Rittergut. In dem Gesamtensemble befindet sich der Kinderhof Röllig, ein kleiner Park und etwas abseits auch ein schön gestalteter Spielplatz.

Die Bewertungskommission war vom Engagement der Orte begeistert. Ein herzlicher Dank an alle Akteure!

"Unser Dorf hat Zukunft" - Zehn Bewerber bei Kreiswettbewerb 2011

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Mitglieder der Bewertungskommission "Unser Dorf hat Zukunft"

20.07.2011

Bewertungskommission wurde einberufen

Nachdem das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die Bewerbungsfrist noch einmal bis zum 8. Juli 2011 verlängert hatte, stellen sich nunmehr 10 Dörfer aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dem Wettbewerb.

Das sind:

  • Sadisdorf - Gemeinde Schmiedeberg
  • Reichstädt - Große Kreisstadt Dippoldiswalde
  • Reinhardtsgrimma - Stadt Glashütte
  • Heeselicht - Stadt Stolpen
  • Cunnersdorf - Stadt Hohnstein
  • Altendorf, Lichtenhain, Mittelndorf, Ottendorf und Saupsdorf - Gemeinde Kirnitzschtal

Welches Dorf die besten Zukunftsaussichten hat, darüber wird nun die von Landrat Michael Geisler berufene Bewertungskommission des Landkreises urteilen, die heute zu ihrer ersten Beratung zusammenkam.

Die Mitglieder der Kommission, allesamt Fachleute, u. a. aus den Bereichen Natur- und Denkmalschutz, Bau, Jugend und Soziales und Kreisentwicklung, erhielten ihre Berufungsurkunden. Nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen sind nun eine Menge organisatorischer Dinge zu klären. Dazu gehört auch die Vereinbarung der Termine, an denen die Kommissionsmitglieder sich direkt vor Ort ein Bild über die Erfüllung der Bewertungskriterien machen können. So werden beurteilt:

  • Entwicklungskonzepte
  • Wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Baugestaltung und -entwicklung
  • Grüngestaltung und Siedlungsökologie
  • Das Dorf in der Landschaft

Wurden alle Bewerber begutachtet, ermittelt die Kommission den Sieger sowie die Platzierten des diesjährigen Wettbewerbs, die anlässlich der feierlichen Abschlussveranstaltung am 14. Oktober 2011 prämiert werden.

Weil sich diesmal 10 Dörfer beworben haben, dürfen sich die besten zwei Teilnehmer im nächsten Jahr mit den Siegern der anderen Sächsischen Landkreise im Landesausscheid messen. Den Landessiegern 2012 winken dann Preisgelder von bis zu 5000 Euro.

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